Schweineschlachten

Auf jedem Hof wurden früher Schweine gemästet und im Winter, meistens vor Weihnachten, geschlachtet.

Um das Fleisch und die Wurst haltbar zu machen, wurden sie – bevor es Gefriertruhen gab – geräuchert. Oft in eigener Räuchervorrichtung / Räucherkammer. Außerdem diente das ausgelassene Fett das ganze Jahr über zum Kochen und Braten und der Speck, möglichst dick, stellte ein Grundnahrungsmittel und einen verlässlichen Energielieferanten dar.
Von dem Schwein wurde alles verwertet und verwendet, von den Ohren über die Därme, Blase und Magen, den Schwarten bis zu dem Schwänzchen.
Sollte im Frühjahr von dem alten Fett und Speck doch was übrig geblieben sein, wurde daraus sogar Seife gekocht.

In dieser Aufnahme wird im Stolzenburger Dialekt “det Schwengj audan” geschildert.
Wir wissen nicht wer genau der Sprecher dieser Aufnahme ist, tippen aber auf den Herrn Hallmen (Spätz). Eine andere Informationsquelle meint, der Sprecher sei Martin Winzel, geb. 1904, seinerzeit wohnh. im Winkel
– es darf geraten werden …

Aufnahme aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundart des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975 Quelle https: //www.siebenbuerger.de

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Familie Göllner aus der Niedergasse

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Schlachttag bei Familie Theuerkauf aus den Kassaren

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Schlachttag bei Familie Theuerkauf aus den Kassaren

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 Herr Baier, Herr Petri und Astrid Karin Thal geb. Schneider

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Schlachttag bei Familie Theuerkauf aus den Kassaren

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