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Neues aus Stolzenburg

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Was ist der Mensch ohne seine Wurzeln?

Das Stolzenburger Heimatbuch - ein Denkmal für unsere Gemeinde
und ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für Freunde und Verwandte


Da der Zahn der Zeit nicht halt macht vor all dem, was fleißige Menschenhände in Jahrhunderten in Stolzenburg geschaffen haben, der Verfall und das Vergessen voranschreiten und wir selbst auch nicht jünger werden, können vor allem wir, die ältere Generation, nur eines tun: Das Andenken an unsere tüchtigen Vorfahren bewahren und ehren, indem wir – falls noch nicht geschehen – uns das umfangreiche Werk über die Gemeinde Stolzenburg möglichst bald zulegen, evt. auch als Geschenk für gute Freunde.

stolzenburg-heimatbuch-2019  Auch wenn manche kein Interesse daran haben oder glauben, mit der alten  Heimat für immer abgeschlossen zu haben (Kann man das wirklich? Kann man seine Herkunft, seine Ahnen und seinen Zungenschlag verleugnen? Was ist der Mensch ohne seine Wurzeln?), sollte man nicht nur an sich selber denken, sondern auch an die, die nach uns kommen, denn weiß man , ob sich nicht vielleicht die Kinder und Kindeskinder doch für ihre Wurzeln interessieren und irgendwann danach fragen werden? Und wer oder was könnte ihnen dann darüber besser Aufschluss geben als die einzige derart umfangreiche Monographie über Stolzenburg?

Nun kommt bald Weihnachten: Wer seinen Verwandten oder Freunden ein wirklich sinnvolles Geschenk machen möchte, sichere sich möglichst bald ein Exemplar.


Kontakt hierfür: Förderverein Stolzenburg e.V. Tel.-Nr. 0561-887592

Astrid Karin Thal geb. Schneider, Würzburg, im Oktober 2020
 
 
(April 2020)

 
Nachricht an alle Stolzenburger und Stolzenburg-Verbundenen

 

Wie ihr wisst, wurde die Stolzenburger Orgel 2016 mit großzügigen Spenden vor allem aus der Schweiz auf Initiative von Marianne Hallmen, Präsidentin des Vereins der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz, in der Orgelwerkstatt in Honigberg aufwändig restauriert. Im Sommer 2019 wurden leider alle Prospektpfeifen gestohlen. Wie unsere Orgel danach ausgesehen hat, haben die meisten von euch auf Fotos sehen können. Auch kann sie so wohl nicht mehr richtig bespielt werden.

Nun will der Bezirk der evangelischen Kirche in Hermannstadt die Orgel restaurieren und in die Stadtpfarrkirche verbringen lassen. Das Bezirkskonsistorium begründet dies damit, dass die Orgel in Stolzenburg nun ganz dem Verfall preisgegeben sei, viel zu selten genutzt wird, da die Gottesdienste seit Jahren nicht mehr in der Kirche sondern im Gemeinderaum stattfinden, während sie in der Hermannstädter Stadtpfarrkirche für Konzerte genutzt werden könnte. Es ist unzweifelhaft, dass eine Reparatur Einiges kostet und der Verein auf großzügige Spenden angewiesen ist, wenn die Stolzenburger ihre Orgel behalten wollen. Es muss betont werden, dass es sich um eine 250 Jahre alte Hahn-Orgel handelt, die einzigartig im ganzen Hermannstädter Bezirk sein soll.

Der Förderverein Stolzenburg e.V. hatte sich bereit erklärt, im Namen der Stolzenburger Gemeinde die Zukunft der Orgel im Sinne aller in einem Gespräch mit der evangelischen Kirche in Hermannstadt zu klären, leider sind die Gespräche und der nachgelagerte Schriftverkehr, die Orgel wenigstens bis zum großen Sachsentreffen 2021 an ihrem angestammten Platz zu lassen, auf wenig Verständnis bei der ev. Kirche A.B. gestoßen. Auch wenn die Entscheidung angeblich gefallen sein soll, haben wir die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben und streben eine Lösung an, mit der beide Seiten zufrieden sein könnten.

Wir wollen euch hiermit über diese Entwicklung informieren. Zudem ist uns eure Meinung dazu wichtig und in wie weit eine Bereitschaft zum Spenden vorhanden ist, damit der Förderverein Stolzenburg e. V. dem Bezirkskonsistorium in Hermannstadt einen Vorschlag unterbreiten kann.

Wir hoffen auf eure Rückmeldungen, sonst können wir uns von unserer Orgel verabschieden.



Der Förderverein Stolzenburg e.V.
Michael Theuerkauf, 1. Vorsitzender

 
 
Neuerscheinung 2020:

       Die Gemeinde Stolzenburg in Siebenbürgen
                                       Aus Urkunden, Chroniken und anderen Schriften
                                                                                                   Michael Hihn


Dem Leser des Stolzenburger Heimatbuches wird schon Einiges abverlangt, er muss aktiv mitwirken! Er soll sich nicht mit vorgefertigten Interpretationen berieseln lassen, sondern darf die meist unkommentierten Originaltexte selber deuten, bewerten und interpretieren, sich sozusagen sein eigenes Bild, seine eigene Meinung von den Verhältnissen und Ereignissen während der sieben Jahrhunderte bilden. Auch kann er aus der Fülle der Informationen das aussuchen, was ihn interessiert. Zugegeben, es ist nicht einfach, sich bei der Menge von Daten leicht zurechtzufinden!
Die stellenweise eintönig wirkenden Aufzählungen und als schiere Wiederholung anmutenden Listen mit den vielen Namen, z. B. der Spender für verschiedene Anlässe, die Steuerlisten, die Vereinssatzungen und Nachbarschaftsvorschriften oder die Aufzählung der Kriegsopfer: man könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass gekürzt hätte werden können, aber gerade die Riesenmenge an Informationen wiederspiegelt – im siebenhundertjährigen Rahmen – die Größe der stattlichen Gemeinde, ihren Wirkungskreis und das Ausmaß der Leistungen und erbrachten Opfer. Auch war es das Bestreben des Autors, das Typische des Siebenbürger Deutsch möglichst durchgehend beizubehalten, ja hervorzuheben.

Bitte besorgt euch möglichst bald eines dieser wertvollen Exemplare!
Sie eignen sich auch sehr gut als Geschenk.
Zu einem Preis von je 80€ zzgl. Versandkosten, können diese bei den folgenden Personen bestellt werden.
- Michael Theuerkauf, Tel. 0561 88 75 92 alternativ per E-Mail mogk-kassel@t-online.de für 
   Interessenten aus dem Kreis Kassel
- Johann Werner, Tel. 07041 45 308 für Interessenten aus dem Kreis Reutlingen/Pforzheim und
   Stuttgart
- Anna Theuerkauf, Tel. 01525 47 21 193 für Interessenten aus dem Kreis Ingolstadt
- Michael Hihn, Tel. 0841-57674  für Interessenten aus dem Kreis Ingolstadt

Der Förderverein Stolzenburg e.V.  (: http://stolzenburger.de)
Michael Theuerkauf, 1. Vorsitzender


Sehr interessant z.B.
welche Familiennamen wann zugewandert sind, welches die häufigsten Vornamen waren, Zahl der jährlichen Geburten nach Geschlechtern getrennt,
die turbulenten Pfarrwahlen im Jahr 1394,
die Bluttat im Großscheuerner Wald
die Familie, die fast alle ihre Kinder bei einer Pestepidemie verlor,
die Mutter, die an die Front zu ihrem Sohn gehen wollte, um sich von ihm zu verabschieden,
die Frau, die ihren Mann bei Gericht wegen Trunksucht und Faulheit verklagt,
oder der Mann, der seine Frau wegen schlechtem Mundwerk verprügelt,
das kleine Kind, das in einen heißen Suppentopf fällt und stirbt
oder der Bauer, der bei einem Sturz ein Auge und bald darauf bei einem weiteren Unfall auch das andere verliert,
die Kuruzzen (ungarische Revolutionäre um 1700), die auf den Speckseiten der Stolzenburger den Berg runter Schlitten fahren und ihren Pferden die geraubten Spangengürtel umhängen,
die wiederholten Brandlegungen im orthodoxen Pfarrhaus,
die den Sachsen unterstellt werden, das traurige Schicksal des Müllergehilfen, der eigentlich unschuldig war, sich aber aus Verzweiflung erhängt,
die Schneeschmelze bei der Mühle und das rentable Geschäft damit (die Ochsenwagen ziehen die Automobile aus dem Schlamm und verdienen dabei ein gutes Geld),
wie hartnäckig die Stolzenburger für ihre neuen Turmglocken kämpften, 
Auflistung des enteigneten mobilen Inventars der bäuerlichen Wirtschaften
und nicht zuletzt die jahrhundertelangen Hattert(=Grenz-)streitigkeiten mit den Nachbargemeinden Reußen, Salzburg, Ladmesch und Großscheuern,  etc,

Worte von Astrid Thal:
 Würzburg, im Mai 2020

DANKE Stolzenburg!
Das Redigieren des Stolzenburger Heimatbuches (falls es jemanden interessiert ;))) hat mir erstens sehr viel Freude bereitet, zweitens habe ich es für meine Eltern Ernst und Ilse Schneider und drittens für mich selber getan, auch als Danke für die vielen leckeren Hanklichen, die ich in Stolzenburg essen durfte und das auf der ganzen Welt einmalige ‚gebackene Brot‘.
 Die Hanklichen  wurden – wie man auch im Buch ausführlich lesen kann – nach althergebrachter Tradition, in vergangenen Jahrhunderten als Pflichtgebühr/-abgabe bei kirchlichen Amtshandlungen, also Trauungen und Taufen, später, in neuerer Zeit, aus purer Gastfreundlichkeit und alter Gewohnheit der Pfarrersfamilie überreicht, oft sogar frisch aus dem Backofen! Den Duft, der zum Beispiel am Ostersamstag durch alle Straßen des Dorfes zog, den werde ich nie vergessen!
Erst seit ich das Buch (sogar mehrmals!) gelesen habe und somit die Geschichte der vielen Generationen von Stolzenburgern kennenlernen durfte, fühle ich mich so richtig dazugehörig.
Und das nicht nur, weil ich zu einem Achtel Stolzenburgerin bin, sondern ich sehe mich auch fest eingeordnet in eine lange Kette von Pfarrerskindern von Beginn an über sieben Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart, aufgewachsen in einem Haus, in dem nicht selten Gericht abgehalten, wo siebenbürgische Geschichte geschrieben wurde und es folglich oft wichtige Persönlichkeiten beherbergt hat.
Um in der Sprache der heutigen auch recht schwierigen Zeit zu sprechen, das Buch hat mich sozusagen ‚infiziert‘, ich komme nicht los davon und muss immer wieder darin lesen um unseren Vorfahren nahe zu sein.
DANKE an die Menschen von Stolzenburg, dass ich einen Lebensabschnitt lang eine von euch sein und mit euch an diesem wundervollen Plätzchen Erde leben durfte!
 
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